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Wissensaustausch

Eines der Prinzipien der Solidarwirtschaft ist das Erreichen der Vollbeschäftigung als Idealziel, bei der jeder die Chance auf Arbeit hat und zum Wohle der Gemeinschaft, in der er lebt, beitragen kann. Über Weiterbildung können berufliche Kompetenzen erweitert werden. Aber Weiterbildung kann auch eine persönliche Bereicherung darstellen, zur Selbstverwirklichung des Einzelnen beitragen und das Wohlbefinden sowohl im Privat- als auch im Berufsleben fördern.

Lebenslange Weiterbildung, eine persönliche und professionelle Bereichung

OPE ermutigt alle Mitarbeiter dazu, ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen ständig auszuweiten und ihre Selbstständigkeit und ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, auszubauen. Als Arbeitgeber der sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist, zählt OPE auf Mitarbeiter die zur Entwicklung und zur Veranstaltung von Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen beitragen. Zu diesem Zweck wurden Qualitätspartnerschaften mit zahlreichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und -Dienstleistern eingeführt.

So bekam OPE vom Ministerium für Erziehung und Berufsausbildung offiziell eine Genehmigung als Organisator von beruflichen Weiterbildungskursen. Das Netzwerk ist in der Lage, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, darunter das Familien- und Integrationsministerium, ein vorbereitendes Praktikum zur Vorqualifikation der Ausbildung von Familien- und Sozialhelfern anzubieten.

Eine langfristige, enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und den  Berufskammern, ermöglicht es den Vereinen des OPE Netzwerks, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zur Berufsausbildung, als Arbeitgeber Auszubildende in den Bereichen Baumschul- und Landschaftsgärtner, Verwaltungsangestellte und Fachinformatiker zu betreuen.

Bürgerbildung

Lebenslange Weiterbildung sowie die Bürgerbildung stehen im Mittelpunkt der Verantwortung des OPE Netzwerks. Die solidarische Bildung will die Menschen dahin führen, als verantwortungsbewusste Bürger zu diskutieren und zu entscheiden, indem sie ihnen Wahlmöglichkeiten bietet anstatt Vorgaben zu machen.

Die Bürgerbildung zielt auf eine Förderung des “respektvollen Zusammenlebens” ab. Jeder ist ein Wissensträger und jeder kann von jedem lernen. Dieses ausgetauschte und geteilte Wissen ermöglicht jedem eine Weiterentwicklung und den Weg zu einer individuellen Positionierung, bei der Gedankenfreiheit und bewusste Entscheidungen im Mittelpunkt stehen. Bürgerbildung verschreibt sich nicht einer vertikalen Weitergabe von Wissen, sondern einem horizontalen Austausch.

Während einer Motorsägen-ausbildung
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